
Am Geburtstag unseres Grundgesetzes, dem 23. Mai 2026, gingen die Sprecherin des Bezirksverbands Pankow, Sylvia Köhn-Pandey, und der Landesvorsitzende von Berlin, Dr. Dieter Bonitz, gemeinsam zwischen 10 Uhr und 12 Uhr auf die Straße, um Unterschriften von Unterstützern für die Wahlen am 20. September 2026 zu sammeln. An der Haltestelle Hermann-Hesse-Straße/Waldstraße kommen viele Passanten vorbei, die man ansprechen kann. In der Nähe ist ein großer REWE-Markt, das Programmkino „Blauer Stern“ und das Café „Auszeit“. Der Samstagvormittag war geprägt von Sonnenschein und milden Temperaturen. Mit Klemmbrettern ausgerüstet begrüßten die beiden Unterschriftensammler die Passanten und erklärten ihr Anliegen.
Die Herausforderung
Für die Einreichung der Landesliste muss die Partei in Berlin 2.200 Formulare mit dem Namen, dem Geburtsdatum, der Anschrift und der Unterschrift von Unterstützern einsammeln. Das ist eine anstrengende Aufgabe, weil den Parteien heute sehr viel Misstrauen entgegengebracht wird. Viele Menschen unterschieden nicht zwischen den etablierten Parteien und einer Neugründung, wie der Partei dieBasis, die es ja besser machen will. In anderen Fällen sind die Angesprochenen schon von einer anderen Partei überzeugt und reagieren eher abweisend. Die meisten wollen sich gar nicht ansprechen lassen. Doch es gibt immer wieder gute Gespräche mit Menschen, die offen sind für das Anliegen und ihre Unterschrift gerne geben. Manch einer kennt die Partei dieBasis noch aus der Corona-Zeit und unterschreibt gerne.
Die andere Sicht
Ganz in der Nähe war auch die SPD mit einem Stand vertreten. Die Frage an den Wahlkreiskandidaten Paul Krüger nach der Corona-Pandemie offenbarte gewaltige Wissenslücken. Mit den Schulschließungen sei das nicht so in Ordnung gewesen, das müsse aufgearbeitet werden, aber im Grunde seien durch die Impfung doch viele Leben gerettet worden. Er vertraue da auf die Wissenschaft, namentlich Christian Drosten. Wem das Wissen fehlt, dem bleibt nur das Vertrauen. Bitter nur, wenn das Vertrauen nicht gerechtfertigt ist und man die Lügen der Propagandamedien und der Parteikollegen an der Spitze nicht erkennen kann, weil die nötige Bildung fehlt. So werden immer neue Volksvertreter herangezogen und in Stellung gebracht. Wer in der Matrix aus Schule und Massenmedien aufgewachsen ist: Wie soll der die großen Lügen erkennen? Der hält Putin für einen bösen Mann, die NATO für ein Verteidigungsbündnis, die Erderwärmung für eine Gefahr und das CO2 für seine Ursache und die Digitalisierung für eine gute Sache.
Das ist zwar alles Mumpitz und kann wissenschaftlich unzweifelhaft widerlegt werden, aber wenn der Glaube an die Lüge mit vielen Vorteilen in Bezug auf Geld und Anerkennung verbunden ist, so kann man die Wirklichkeit schon einmal verzerren und Tatsachen verdrängen. Das ist ein einfaches Gesetz der Psychologie, das sich die Herrschenden zu Nutze machen.
Ergebnis
Zwischen 10 Uhr und 12 Uhr sammelten unsere beiden Mitglieder auf der Straße 9 Unterschriften für die Landesliste, 3 für die Liste der Bezirksverordnetenversammlung und eine für den Direktkandidaten des Wahlkreises 2. Für die Landesliste brauchen wir aus ganz Berlin 2.200 Unterstützer, für den Bezirkswahlvorschlag 185 Unterstützer aus Pankow und für einen Direktkandidaten 45 Unterstützer aus seinem Wahlkreis. Im Grunde keine unmögliche Aufgabe, wenn sich viele Parteimitglieder an der Aufgabe beteiligen und von den Zielen und ihrer Erreichbarkeit überzeugt sind.
Ausblick
Am 14. Juli 2026 können die letzten Wahlvorschläge eingereicht werden. Dann wird sich zeigen, ob die Basisdemokratische Partei Deutschland in Berlin die Kraft hat, ihre Aufgabe als Meinungsbildner innerhalb der gesetzlichen Ordnung, welche die alten Parteien gegen die neuen Parteien aufgebaut haben, erfüllen kann. Und wenn es sie heute noch nicht schafft, dann vielleicht in fünf Jahren. Beharrlichkeit bringt Gewinn.


Direkte Unterstützung
Wer die Basisdemokratische Partei Deutschland und ihre Kandidaten unterstützen möchte, kann dies tun, indem er die Formulare hier herunterlädt, ausfüllt und das Original an dieBasis, Zillestraße 9, 10585 Berlin schickt. Dort werden die Unterstützerunterschriften zentral gesammelt und mit den Wahlvorschlägen eingereicht.

