
Für den 20. Juni 2026 hatten Christiane Reymann und Gabriele Gysi zu einer Demonstration am Brandenburger Tor eingeladen. Anlass war der 85. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion, die als Unternehmen Barbarossa am 22. Juni 1941 begann.
Es sprachen einige gut bekannte Protagonisten der Friedensbewegung. Unter anderen hielt Sevim Dagdelen (BSW) eine flammende Rede gegen die Aufrüstung und die Vorbereitung des nächsten Krieges gegen Russland. Russland als Feindbild hat eine lange Tradition in der deutschen Propaganda. Nur für einige Jahre unterbrochen durch die deutsche Entspannungspolitik von Egon Bahr und Willy Brandt, die am Ende zur Wiedervereinigung Deutschlands und den Rückzug der sowjetischen Armee aus der ehemaligen DDR führte.
dieBasis
Die Basisdemokratische Partei Deutschland war mit zahlreichen Mitgliedern auf der Kundgebung. Einige verteilten unser Wahlprogramm für Berlin und sammelten Unterstützer-Unterschriften, damit wir überhaupt zur Wahl am 20. September 2026 zugelassen werden.
Erinnerungskultur
Nach der Veranstaltung begaben sich die Versammlungsteilnehmer zum Sowjetischen Ehrenmal an der Straße des 17. Juni, um der Opfer des Zweiten Weltkrieges zu gedenken und den sowjetischen Soldaten für die Befreiung vom deutschen Faschismus zu danken. Es bleibt wichtig, die Erinnerung wach zu halten, damit sich ein Krieg auf deutschem Boden nicht wiederholt.















